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HC Dortmund-Süd Lücklemberg -Wellinghofen
         
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Die Hoffnung hielt nur zehn Minuten an

Ein Satz, zwei völlig unterschiedliche Bedeutungen. "Wir werden das durchziehen" klang vor ein paar Tagen beim HC Süd noch nach Aufbruch, nach letzten Strohhalm im Abstiegskampf.

Als Detlef Bollhagen, mit Klaus Steinkötter zusammen ein Teil des neuen Süd-Trainergespanns, am Samstagabend sagte "Wir werden das durchziehen", da klang es trotzig, nach Durchhalten. Das war wenige Minuten nach dem 23:35 (9:15)-Debakel des Oberliga-Letzten HC Süd gegen den Vorletzten TuS Brockhagen.

Aufbruch und Hoffnung gab´s diesmal nur zehn Minuten. Lediglich in der Anfangsphase schien der HC Süd an die gute Leistung des vergangenen Spiels - dem 30:24-Sieg gegen Oberlübbe - anknüpfen zu können. Doch das 5:4 durch Marc Quatuor (10.) sollte die letzte Führung der Südlichen in diesem Spiel gewesen sein. Drei, vier leicht vergebene Chancen in Folge, ausgerchnet durch die kämpferisch starken Mark Quatuor und Ansgar Heunemann - warfen das Team aus der Bahn. Von 5:7 (16.) vergrößerte sich der Rückstand auf 6:10 (21.), später auf 7:14 (27). Da war´s schon gelaufen, "die Mannschaft ist mental nicht stark genug, um sich aus einem solchen Tief herauszuholen", stellte Bollhagen fest.

Verloren in Einzelaktionen Dabei ließen er und Steinkötter nichts unversucht. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern wechselten sie auf den Positionen mehr durch, versuchten neue Impulse zu setzen, doch das blieb wirkungslos. Die Südlichen verloren sich in Einzelaktionen. Sie wollten, sie engagierten sich, aber sie konnten nicht. Auch nicht gegen den Vorletzten. Der zugegebenermaßen besser spielte, als es der Tabellenplatz vermuten ließ.

In der zweiten Hälfte war es über weite Strecken nur noch Brockhagener Schaulaufen. Drei Minuten nach der Pause betrug der Vorsprung bereits zehn Tore (19:9), selbst beim 23:17 (46.) war der Sieg der Gäste aus Ostwestfalen nicht gefährdet. Die sich nach dem klaren Erfolg im Duell der Kellerkinder nun plötzlich ganz andere Gedanken machen müssen. "Hoffentlich lassen sich die Dortmunder jetzt nicht hängen", fachsimpelten zwei Brockhagener Fans nach dem Abpfiff, "die spielen ja noch gegen Abstiegskandidaten." Dass sich der HC Süd selbst noch vor dem Gang in die Verbandsliga retten könnten, glaubten nach dieser Partie jene zwei Zuschauer aus Ostwestfalen nicht mehr. Sie waren vermutlich nicht die einzigen. (TiB)

HC Süd: Massat, Neuhausen (ab 52.); Hennemann (2), Eckervogt, Heunemann (4), Tomlik (1), Wohlfeil, Kötter (5/2), Dreiskämper (5), Paulstadt (n.e.), Mannheim, Pixberg, Quatuor (3), Maruska (3).

www.derwesten.de/nachrichten/sport/lokalsport/dortmund

 

 

 






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