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HC Dortmund-Süd Lücklemberg -Wellinghofen
         
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HC Süd spürt pure Erleichterung

Erleichterung pur - die Steine purzelten am Samstag in Wellinghofen fast hörbar von den Herzen der Spieler und Verantwortlichen des HC Süd auf das Parkett.

Dortmunds Oberligist kann doch noch gewinnen. Es wurde aber auch allerhöchste Zeit. Der achte Anlauf bescherte endlich den ersten Sieg. Im Kellerduell bezwang das Team um die Trainer Christian Kunert und Michael Wolf den VfL Mennighüffen mit 29:26 (17:15).

Damit stellten die Südlichen den Kontakt zum rettenden Ufer her, müssen in den kommenden Wochen gegen weitere unmittelbare Konkurrenten aber nachlegen. „Das war ganz wichtig für die Psyche. Jetzt wissen die Jungs, dass sie es noch können“, so der Kommentar des sichtlich aufgeräumten Kunert nach den 60 bisweilen packenden Minuten. In denen hatten sich beide Teams keinesfalls als potenzielle Abstiegskandidaten präsentiert.

Massat zwischen den Pfosten

Den Takt gaben anfangs die Hausherren vor. Aus einer kompakten 6:0-Abwehr mit einem durchgängig sicheren Matthias Massat zwischen den Pfosten diktierte der HC zwanzig Minuten lang das Geschehen, führte 12:7.

Wolf: „Ungeachtet einiger insgesamt zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen, waren wir in dieser Phase zu undiszipliniert, haben den sicheren Vorsprung etwas leichtfertig verspielt.“

Personelle Sachzwänge

Der zweite Abschnitt begann mit einem Doppelpack zum 19:15, erfuhr dann aber endgültig, bedingt durch personelle Sachzwänge, einen Bruch. Ansgar Heunemann und David Mannheim, je mit zwei Zeitstrafen belastet, mussten „geschont“ werden.

Thorsten Kötter, kurz vor dem Halbzeitpfiff umgeknickt, ebenso. Mennighüffen nutzte dies eiskalt aus, drehte die Sache und ging nach 43 Minuten erstmals mit 21:20 in Führung. Massat vereitelte Schlimmeres. Kötter kehrte zurück. Süd blieb dran.

Heunemann sieht die Rote Karte

Und die Trainer setzten in der Schlussphase auf Risiko, brachten Heunemann und Mannheim. Zwar sah ersterer bei 26:26 (57.) nach dritter Zeitstrafe die Rote Karte, doch Mannheim erzielte in dieser Unterzahlsituation die Führung. Yannick Eckervogt besorgte den Rest und belohnte so einen willensstarken Auftritt. 
 
HC Süd: Massat, Reimann; Hennemann (2), Eckervogt (5), Heunemann (2), Tomlik (2), Wohlfeil (1), Kötter (8/1), Dreiskämper, Mannheim (7), Pixberg (1), Quatuor, Maruska (1)

www.ruhrnachrichten.de

 

 






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